Wir sind eine tierliebe Familie und haben aktuell insgesamt einen Hund und 5 Katzen. Unsere Katzen sind alle Wohnungskatzen, da wir keinen gesicherten Garten haben und eine unserer Katzen taub ist. Eine andere ist einäugig und wieder eine andere ist total verstört, weil wir sie aus der Tötung gerettet haben. Sie lässt sich leider immer noch nicht anfassen, obwohl wir sie bereits 3 Jahre bei uns haben. Damit den Damen nicht langweilig wird, beschäftigen wir uns oft und gerne mit ihnen und haben unter anderem ein Beschäftigungsspiel für sie bereitgestellt:
Material
- Leere Papprollen von Klopapier oder Küchenrolle
- Große Kiste oder Wäschekorb
- Leckerli
Für die Papprollen fragen wir immer auch Freunde und meine Eltern, ob sie für uns mit sammeln, damit es nicht so lange dauert.
Beschäftigung für Katzen selber machen – so geht's
Es muss überhaupt nichts gebaut werden, sondern man braucht einfach nur die leere Kiste oder den Wäschekorb und gibt ungefähr bis zur Hälfte die Klopapierrollen hinein. Schon dann kommen die ersten Miezen schauen, das kann ich garantieren. Anschließend haben wir eine Handvoll Leckerli ebenfalls in die Kiste gegeben und die Suche ging los.
Natürlich geht die ein oder andere in die Kiste und versucht, die Rollen auf die Seite zu schubsen, um ans Futter heranzukommen. Lina hat es von außen versucht, da unser Korb eine Klappbox war, die außen kleine Öffnungen hat. Als sie das nicht geschafft hat, ist sie natürlich ebenfalls in die Box gehüpft.
Insgesamt hat es gut 20 Minuten gedauert, bis alle Leckerli weg und die Beschäftigung dann uninteressanter wurde.
Fazit
Eine total leicht aufgebaute Beschäftigung für Hauskatzen, die gleichzeitig die Intelligenz ein wenig fördert und Spaß macht, weil sie die natürliche Neugier meiner Damen weckt. Auf- und Abbau ist in kürzester Zeit erledigt und die leeren Toilettenpapierrollen können leicht wieder verwendet werden, ob zum Basteln oder wieder für diesen Zweck. Es braucht also gar nicht immer teures Spielzeug, um eine Katze glücklich zu machen.