Heute morgen habe ich durch Zufall etwas entdeckt: Ich habe einen Hefe-Quarkteig für frische Brötchen zum zweiten Frühstück in einer herkömmlichen Schüssel mit Deckel angerührt. Da es Zeit spart, zwei Dinge gleichzeitig zu erledigen, war die elektrische Kaffeemaschine am Laufen.
Leider wurde ich abgelenkt und habe ganz gedankenlos die Teigschüssel mit dem angerührten Teig und verschlossenen Deckel auf die Oberseite, also den Deckel der Kaffeemaschine gestellt, um mich um etwas anderes zu kümmern.
Als ich mir dann 30 Minuten später eine frische Tasse Kaffee eingießen wollte, stellt ich fest, dass sich das Volumen der Teigmasse in dieser Zeit der Abwesenheit verdoppelt hat, also sehr gut aufgegangen war. Werde wohl in Zukunft mir öfter für Hefeteig den Wärme-Treibeffekt der Kaffeemaschine zu Nutze machen. Wir leben nach dem Motto: Nothing works without Coffee...
oder die backofenbeleuchtung einschalten und schüssel rein. wenn es schneller gehen soll, ofen auf 50 grad einstellen.
Dann nehme ich die Schüssel raus und stelle sie so in mein Bett. Ganz unter das Oberbett, da ich aber dünne Wildseitensteppdecken und keine Federbetten habe, lege ich zusätzlich das Federkopfkissen drauf. Ihr glaubt gar nicht, wie super gut und schnell der Teig aufgeht.
So habt ihr den Backofen frei und könnt ihn für das was ihr aus dem Teig backen wollt vorheizen. Je nachdem was bei mir dann in den Backofen kommt (aber eigentlich immer), mache ich folgendermaßen weiter:
Ich lasse den Backofen auf 70 ° (oder abstellen und kurz vorher wieder anstellen), forme aus dem aufgegangen Teig das Brot oder das Gebäck, lege alles auf das Blech oder das Brot in eine Form oder wie auch immer, ziehe die Stangen aus dem Backofen, wo das Blech oder Gitter drauf kommt und lasse den Teig dann auf den ausgezogenen Stangen bei geöffneter Tür noch einmal gehen, dann rein damit, höher stellen und backen. Oder kurz rausnehmen, abgedeckt lassen, Backofen höher stellen und wenn er heiß genug ist wieder rein.
Wer keine ausziehbare Stangen hat für die Bleche, der kann alles auf die heruntergeklappte Tür stellen, aber immer schön abgedeckt lassen. Dann aber natürlich nicht mehr mit dem Frotteetuch, sondern mit einem Trockentuch. Das habe ich früher auch so gemacht.
Wer lieber eine Tupper-Schüssel (die Peng) oder eine andere Plastikschüssel mit Deckel für den Teig nimmt, kann das auch tun. Nach dem ersten mal "gehen" im Backofen, bevor er also ins Bett kommt, umfüllen. Denn eine Plastikschüssel im Backofen kommt bestimmt nicht so gut.
Ich habe mal die Peng-Schüssel ins Bett gestellt, bin dann aufgehalten worden, musste auch noch weg, habe die Schüssel tooootaaaal vergessen, und erst nach Stunden wieder daran gedacht. Genauer gesagt, als ich abends ins Bett ging. Jo, da war dann schon einer drin. Die Schüssel ist "aufgepengt" :-) und der Teig übergelaufgen, seitlich aus dem Handtuch raus und ins Bett. Da kam Freude auf. Mein Mann war mit seiner Klasse glücklicherweise auf Klassenfahrt, sodass ich auf der anderen Seite schlafen konnte und brauchte das Bett dann erst am folgenden Tag beziehen.
Ansonsten sind die Tipps gut und vernünftig!