Oft bleibt hier und da etwas übrig und es reicht irgendwie nicht für eine komplette neue Mahlzeit, aber auf diese Art sieht es nicht nur appetitlich aus, sondern ist auch äußerst praktisch: Resteessen aus der Muffinbackform.
Was benötigt wird (frei nach Wahl und Resten):
Zutaten
- 300 g zerkleinerte gekochte Kartoffeln
- 4 Eier
- 150 g Schinkenwürfel oder gekochter Schinken
- 200 g gegarte Gemüsereste jeglicher Art
- etwas frische Kräuter: Basilikum, Petersilie, Koriander
- 50 g Tomaten oder getrocknete, eingelegte Tomaten
- 2 Zehe/n Knoblauch
- etwas Salz
- etwas Pfeffer
- etwas Röstzwiebeln
- 150 g Käse als Topping
Alternativen zum Schinken: Salamiwürfel, gebratene Hackfleischreste oder Frikadellen, Bratenreste wie z. B. Gyros, Shoarma, Bratwurst.
Als Gemüse eignet sich beispielsweise Brokkoli, Möhren, Blumenkohl, Spinat, Pilze, milder Knoblauch, Zwiebelringe.
Für das Topping sind zum Beispiel Parmesan, Reibekäse, Kräuterschmelzkäse, Sour Cream, Saure Sahne, Ofenkäse oder Kräuterfrischkäse geeignet.
Zubereitung
- Die gewünschten Zutaten werden mit den Kartoffeln, Gewürzen und dem Gemüse vermengt und in die (gefetteten oder mit Papierformen ausgelegten) Muffinförmchen gefüllt.
- Dabei etwas geriebenen Käse zurückbehalten, der später kurz vor Ende der Backzeit auf den Muffins zum Schmelzen gebracht wird.
- Die Form für ca. 20 Minuten im vorgeheizten Backofen auf 200 °C backen, bis die Oberfläche gebräunt ist.
- Etwa 5 Minuten auskühlen lassen, dann vorsichtig (mittels geeignetem Messer bei Metallformen) aus den Mulden kippen und mit einem Klecks Kräuterfrischkäse, Crème fraîche, Sour Cream oder Schmelzkäse garnieren.
Es können sämtliche Reste auf diese Art zu schmackhaften kleinen Happen verwertet werden und mithilfe der Backform sind auch unterschiedliche “Muffins” möglich.
Auch aus übrig gebliebenen Nudeln und Nudelsoßen kann man auf diese Weise noch etwas zaubern.
Wie immer sind auch hier der Fantasie keine Grenzen gesetzt und ein Blick in Kühlschrank und Töpfe inspiriert zu neuen Gerichten.
Dazu schmeckt ein bunter Blattsalat.
Die Namensgebung für solches Essen hat bei uns mal mein Großvater übernommen (wenn er die Oma ärgern wollte): "adeliges essen" - VON gestern ;-)
Sieht lecker aus und dchmeckt sicher auch gut.
Daumen hoch für die tolle Idee!