Habe ein ziemlich großes Stück eines Fuß- und Fahrradweges in Ordnung zu halten (grenzt an meinen gemieteten Garten, zwischen lauter Reihenhäusern, also so irgendwie "halböffentlich" das Ganze!).
Und da für mich nichts mit "Gift" infrage kommt und ich auch schon in die Jahre komme, mag ich mich auch nicht mehr gar so bücken! Da gab's doch bei meinem Lieblingsdiscounter HEUTE für 6,99 Euro das hier abgebildete Gerät. Vielleicht nicht grade 1A Qualität, aber es tut hervorragend seinen Dienst.
Es besteht aus einem Stiel in körpergerechter Länge, sodass Bücken unnötig ist, vorne einem Dorn, um die "Wildkräuter" aus den Fugen zu kratzen und dazu noch einer Drahtbürste, um die Fugen sauber zu bürsten. O.k.! Wurzeln bleiben ein paar im Boden, aber das Ganze ist so bequem zu handhaben, dass man es ruhig nach ein paar Wochen wiederholen kann! Mit der Bürste kann man auch Moos entfernen - Juhu!
Wenn´s darum geht --- hock´ ich mich denn (auch wenn´s mit einer Weile weh tut) doch hin und neh´m die gute alte "Bauklammer" und feg´ mit nem´ strammen Besen nach. ...
... Und wenn gar nix mehr geht fragt nach "Bi 58" - Das Zeug´s wurde zwar (zugegebener Maßen nicht ganz zu unrecht) vom Markt genommen, --- aba wirkt ^ ^ - ... und wie!
Es geht hier im Wesentlichen ja darum, stehend, ohne sich bücken zu müssen die Fugen auszukratzen. Ich selbst habe einen langen Weg vom Anfang des Gartens bis zum Gartenhäuschen mit 6-Kant-Steinen belegt 4 Reihen nebeneinander in der Breite und man glaubt kaum, was da zu kratzen ist. Quälerei ohne Ende.
Dank ANNY weiß ich jetzt, wie ich es ohne Quälerei machen kann. Warum hatte ich die Idee noch nicht?!
@ Speeche: Dein Tipp, Chemie dafür zu nehmen finde ich nicht in Ordnung. Das ist Umweltverschmutzung!!!
In der Verwendung gegen Unkraut ist es völlig unsinnig und unwirksam!
und die Steine sehen dadurch auch noch heller aus,ist für mich die ideale Lösung
Mit nem Gasbrenner kurzfristig erhitzen (nicht verbrennen. Ganz wichtig) Die Zellverbände der Blätter brechn zusammen und die Wurzeln merkan das nicht und arbeiten weiterhin. Aber ins Leere. Somit verhungert die Wurzel irgendwann und verrottet.
Ob mit oder ohne Wurzel entfernt - nach ein paar Wochen wächst sowieso wieder was.
Egal ob aus der alten Wurzel oder was neues.
Daher Daumen hoch für den Tipp, auch wenn mit entfernter Wurzel das ganze ein paar Tage länger halten würde. ;-)
Ähnliche Geräte gibt es im Baumarkt-, auch schmale Dinger ohn Holzklotz habe ich mal gesehen. Egal, von welcher Firma ( hab ich vergessen).
Aber durch den Tipp hier angeregt kann man ja mal hin gehen und sich umsehen danach.
Jetzt weiß man zumindest , dass es da etwas gibt, wonach man Ausschau halten kann.
Nun habe ich in diesem Jahr in einem Billig-Baumarkt ein Teil mit langem Stiel gekauft. Oben ist ein "T" drauf, beidsseitig wie sehr große Nägel. Einer ist schräg, der andere gerade und die Spitzen sind mal in die eine mal in die andere Richtung abgeflacht. Geht gut.
Meine Nachbarin nimmt Salz, damit die Wurzeln kaputtgehen, davon halte ich aber nichts.
Das funktioniert prima.
Mein Mann arbeitet immer damit. Ich selbst bevorzuge ein "normales" Fugenmesser. Damit muss ich mich allerdings bücken.
LG
bisher hat noch niemand erklärt, was eine Bauklammer ist. Vielleicht deshalb weil diese auf dem Bau jetzt nicht mehr benötigt wird. Eine Bauklammer wurde früher beim Holzgerüstbau verwendet. Sie besteht aus Rundstahl, etwa 10 bis 15 mm dick und etwa 35 cm lang, beide Enden des Stabes wurden in der Schmiede warm gemacht und pyramidenförmig zugespitzt.
Beide Enden wurden dann in einer Länge von ca. 8 cm abgebogen, sodass sie die Form einer Büroklammer, blos viel größer, hatte.
Mit denn Bauklammern wurden die Rundhölzer des Holzgerüstes verbunden, neben den Seilverbindungen waren die Bauklammern, deren Anbringen auch gelernt sein musste, die Gewährleistung der Standsicherheit des Gerüstes.
Wo ich bin ist Chaos, - aber ich kann nicht überall sein
„…, aber ich weiß ja nIcht mal, was ne Bauklammer ist...“
Ich auch nicht.
Aber Wiki:
"Eine Bauklammer ist ein U-förmiger Eisenhaken mit zwei spitzen Enden. Sie wird zum Befestigen zweier aufeinander stoßender Holzbalken verwendet. Jedes Ende der Bauklammer wird mit einem Hammer je einen der beiden Balken geschlagen, so dass diese gegen Bewegungen gesichert sind. Häufig wurde die Bauklammer als Montagehilfe und Lagesicherung bei zimmermannsmäßigen Zapfenverbindungen verwendet, um zu verhindern, dass die Verbindung herausrutschte, bevor die gesamte Konstruktion soweit fertiggestellt war, dass sie sich selber sicherte. ..."
11.18 Uhr
Was ich daraus lerne, ist, dass das Teil auf dem Foto zum Tipp auf keinen Fall eine Bauklammer ist! ;-)
ja,diese blöden Steine !Die haben wir aber rund um das Haus,Du hast sie "nur" auf der Auffahrt.Wenn wir die Stellen wirklich sauber halten wollen,brauchen wir jede Woche jetzt im Sommer wenigstens 2 Tage dafür.
Wir beide sind nicht "Kapitelfest",das knien geht gar nicht.Also bleibt uns wirklich nur der Essigreiniger.Wir lassen die Unkräuter etwas länger wachsen,damit man sie auch greifen kann,wenn sie trocken sind.
Vielen Dank auch an helgro und Teddy für die Erklärung,was eine Bauklammer ist.
LG
Hab aber so viel Fläche,da bekomme ich Krämpfe in die Hand durch das ständige betätigen des Hebels....
LG
Expat
Auch von den Kosten her ist das durchaus interessant. Essig ist günstig, Unkrautvertilger dagegen ist teuer.
@#13 christin: Nicht ALLE, die etwas gegen Wildkräuter in Fugen haben, haben etwas gegen die Natur! Es geht ihnen bestimmt darum, dass die Wurzeln so stark werden können, dass ganze Wege neu gepflastert werden müssen. Und wenn DU dann einmal im Winter, bei leichtem Frost, auf Resten von halbgefrorenen Wildkräuter ausgerutscht bist und dir den Fuß verstauchst, hast du dann noch das gleiche Verständnis für die Natur und ihre (zu bequemen?!)Liebhaber??
Ist ja auch eigentlich klar - wo man Gras möchte, macht man ja normalerweise keine Pflastersteine hin.
** wertlos ... da tipplos **
Morgen werde ich sofort bei uns auf der Gemeinde nachfragen.
Aber wenn du uns nicht verrätst und wir wirklich nur soviel wie nötig und sowenig und selten wie möglich zur Tat schreiten (mit Essig), sehe ich weder uns noch die Natur in Gefahr ;)
Hallo,hast Du einen anderen Trick für mich,wie ich den unerwünschten Ungräsern sonst beikommen kann? Wir beide sind wie ich schon geschrieben habe,nicht wirklich in der Lage auf mechanische Entfernungsmethoden zurück zu greifen.Also entweder Salz oder Essigreiniger.----Viele der nächsten Nachbarn salzen...
LG
Wo ich bin ist Chaos, - aber ich kann nicht überall sein
@alteolle
"(Punkt)" ersetzen durch "." Dann funktioniert's.
19.47 Uhr
es wird viel zuwenig Giftzeugs "vom Markt genommen".
Deine Empfehlung mit "bi58" ist ein echt beschissener Tip.
Genauso wie der tolle Ratschlag mit dem Bücken.
Wir sprechen uns in 20, 30 Jahren ;o)
Das gilt übrigens auch für Marmelade, auch die ist als Unkrautvernichtungsmittel nicht zugelassen.
Wenn du die Marmelade aber zur Zierde auf den Bürgersteig schmierst, ist das in einem gewissen Rahmen möglicherweise erlaubt ;-)
** wertlos ... da tipplos **
@Schnuff#41: deswegen schrieb ich ja: lasst euch nicht erwischen ;-) ...
... und nur, weil die Nachbarn das auch machen, muss es nicht richtig sein ;-). Es wird im Winter ja auch lieber fett mit Salz gestreut, als ordentlich zu räumen und abzustumpfen mit Sand, Kies oder Sägemehl. Und im Winter ist salzen auch nur an gefährlichen Stellen erlaubt ... macht trotzdem jeder (und viele aus Faulheit!).
Klar, wenn man es nicht mehr anders kann, kann ich schon verstehen, wenn man es macht. Sollte jetzt auch keine Kritik sein, nur ein Denkanstoß an ale, die es nur aus Bequemlichkeit machen ...
Ich habe deb Link gerade vor 2 Min. erneut versucht, ich bekomme wiederholt die Antwort, dass der Beitrag heraus genommen wurde.
Mein Anruf auf der Gemeinde löste eine "Großfahndung" aus, warum nun Essig verboten sein soll? Jedenfalls darf ich hier auf meinem Grund soviel Essig vergießen, wie ich mag. Salz lasse ich schon von mir aus weg. Und wenn mir nun ein Tierschützer kommt, bitte, wenn dieser dann unseren Hof neu pflastert, soll es mir recht sein.
Wir haben selber Tiere, und ich werde es mit Essig nat. erst versuchen, wenn diese im Haus sind.
Essig ist m.W. auch kein "Gift" sondern ein "nat." Stoff (aus Wein wird ja Essig, man darf ihn nur nicht trinken sondern muss ihn stehen lassen;) .
Dieses Teilchen aus dem Tip habe ich heute in einem Schnäppchen-Markt (ACTION)für 0,89€ gesehen, wird dann einfach an einen Stiel montiert. Es ist erhältlich als "Fugenkratzer mit Bürste".
Wo ich bin ist Chaos, - aber ich kann nicht überall sein
Den Link habe ich mehrmals kopiert, korrigiert und eingefügt, zu den verschiedesten Tageszeiten: Immer erschien die Seite problemlos.
Von "blöde" hat niemand geschrieben und auch nicht gemeint.
Beim Suchen bezügl. Essig und Salz bin ich auf keinen nachlesbaren Paragraphen gestoßen. Dafür aber immer wieder der Hinweis, daß Essig und Salz grundsätzlich, also auch auf privatem Grund, auf versiegelten Flächen verboten und strafbar ist - bis zu 50.000 €.
Da auch Essig und Salz nicht zwischen "Unkraut", Zierpflanzen und Nutzpflanzen unterscheiden können, sind sie im Garten unbrauchbar.
Den Link kann man verkürzen: www dot zuhause dot de (ohne Zwischenräume) und dann die dortige Suchfunktion nutzen.
Zitat aus dem Link:
"Hausmittel gegen wildes Unkraut
Viele Menschen schwören auf Salz und Essig als Unkrautvernichtungsmittel. Davon sollten Sie aber die Finger lassen, denn der Einsatz dieser Hausmittel für diesen Zweck ist gesetzlich verboten. Essig und Salz fallen offiziell unter die nicht erlaubten Pflanzenschutzmittel. Hintergrund ist, dass die Konzentration der Substanzen im Boden sehr hoch wird und nicht in einem akzeptablen Zeitraum abgebaut werden kann. Boden, Pflanzen und Insekten würden auf Dauer durch die aggressiven Essenzen belastet.
Hausmittel gegen wildes Unkraut
Viele Menschen schwören auf Salz und Essig als Unkrautvernichtungsmittel. Davon sollten Sie aber die Finger lassen, denn der Einsatz dieser Hausmittel für diesen Zweck ist gesetzlich verboten. Essig und Salz fallen offiziell unter die nicht erlaubten Pflanzenschutzmittel. Hintergrund ist, dass die Konzentration der Substanzen im Boden sehr hoch wird und nicht in einem akzeptablen Zeitraum abgebaut werden kann. Boden, Pflanzen und Insekten würden auf Dauer durch die aggressiven Essenzen belastet."
Den gesamten Link sende ich Dir per PN
31.07.15 - 21.30
Das mit dem "blöde" hatte ich auch eher augenzwinkernd gemeint, ich fühlte mich nicht angemacht :))
Ich habe jetzt meinen Versuch mit Essig hinter mir und warte auf das, was nun folgt. Bis jetzt hat sich trotz Sonne nichts getan. Und da wir alleine über 200m² gepflasterten Hof haben und ich Rücken und Rheuma, ist das Auskratzen zwar zeitweise möglich, aber nicht immer ein probates Mittel ;(( Manchmal möchte ich aus Verzweiflung alles betonieren-finde ich dann aber wieder zu blöde, hässlich und einfach bäh. Also, mit etwas "Fugengrün leben und liebe Links wirken lassen.
Eine gute schöne neue Woche
Im eigenen Garten kann man Bereiche auch abdecken und den Kräutern das Licht nehmen. Sorgfältiges Ausziehen hält die Wege auch lange sauber.
Klar, muss man die gekochten Kräuterleichen danach mechanisch entfernen, aber es dauert recht lange, bis da wieder etwas nachwächst.