Alle Jahre wieder - man weiß nicht, wohin mit all dem Herbstlaub! Dabei können die vielen Blätter deinem Garten und seinen Bewohnern helfen!
Ein Laubhaufen als Winterquartier
Schichte im hinteren Teil deines Gartens (vielleicht auch hinter Hecken, sodass dich der Anblick nicht stört) einen großen Laubhaufen auf. Du wirst staunen, wie sehr der Laubhaufen in den Herbstwochen immer wieder zusammen sackt, sodass du ständig neues Laub aufschichten kannst! Dieser Laubhaufen wird ein tolles Winterquartier für sämtliche Tiere sein, vor allem für unseren Igel, der ja leider derzeit kein leichtes Leben hat! Während des Winters wird das Laub verrotten und dieser Zersetzungsprozess erzeugt vor allem im Inneren Wärme - ein perfekter Platz, um vor dem kalten Frost geschützt zu sein!
Im Frühling: Das verrottete Laub nutzen
Ab Mitte / Ende April (je nachdem, ob du in einer milden oder kühlen Gegend wohnst), kannst du das verrottete Laub abtragen. Dein Laubhaufen ist nun bestimmt auf die Hälfte des ehemaligen Volumens hinab gesunken. Verrottetes Laub hat ein eher saures Milieu, und das schätzen vor allem Heidelbeeren, Azaleen, Rhododendren und Hortensien. Verteile daher im Wurzelbereich dieser Pflanzen dein verrottetes Laub großzügig.
Solltest du wider Erwarten schlafende Igel antreffen:
Nicht wecken, lieber erneut mit Laub bedecken!
Sollte das Laub nass und kalt sein: Nimm Schuhkartons und befülle sie mit Zeitungsschnipseln. Schneide in die Schuhkartons eine Klappe und stelle die Kartons an einen trockenen und geschützten Ort in deinem Garten. Du wirst sehen, in einigen Wochen werden die Kartons leer sein. Bitte die Igel sehr vorsichtig anpacken und keinesfalls wecken!
Wem das zu lange dauert, der kann es in einer Ecke im Garten aufschichten, mit Pflanzenresten und gehäckseltem Holz mischen für allerfeinsten Kompost oder Teile als Winterquartiere für Obdachlose Gartenbewohner anbieten.